Objekte, die man begreift.

Ich entwickle und baue individuelle Exponate, Funktionsmodelle und Prototypen für Museen, Ausstellungen und Unternehmen. Von der ersten Idee bis zum fertigen Objekt.

01 / Leistungen

Was soll Ihr Objekt leisten?

Einen Zusammenhang erklären, eine Bildidee umsetzen, einen Entwurf prüfen oder etwas im Modell zeigen: Ich entwickle und baue das passende Objekt mit Ihnen.

Exponate &
Erklärmodelle

Ich mache verborgene Bauteile sichtbar und Abläufe nachvollziehbar. Besucher können selbst etwas ausprobieren – mit einer Gestaltung und Bedienung, die ohne lange Anleitung auskommt.

Für Ausstellungen, Messen & BildungWenn Sie etwas erklären möchten, das im Original verborgen, zu groß oder schwer zugänglich ist.

Marken &
Kampagnenobjekte

Ich setze Logos, Figuren und Bildideen als räumliche Objekte um. Material, Größe und Oberfläche stimmen wir darauf ab, wie das Motiv auf Fotos oder aus der Nähe wirken soll.

Für Unternehmen, Agenturen & VeranstalterEin eigenes Motiv für Ihre Kampagne oder Ihren Stand.

Entwurfsmodelle
& Prototypen

An einem Modell lassen sich Proportionen, Materialien und Bedienideen prüfen, bevor Sie sich auf die Umsetzung festlegen. So können alle mitreden – auch ohne Erfahrung mit technischen Zeichnungen.

Für Planung & EntwicklungEntwürfe gemeinsam beurteilen und Entscheidungen vorbereiten.

Modellbau

Ich baue räumliche Modelle nach Zeichnungen, Fotos oder vorhandenen Objekten. Maßstab, Materialien und Detailgrad stimmen wir darauf ab, was sichtbar werden soll – vom Gesamtaufbau bis zum einzelnen Bauteil.

Für Präsentation & AnschauungGroßes verkleinern, kleine Details vergrößern und Objekte räumlich zeigen.

02 / Projekte

Einblicke in meine Arbeit.

Diese Projekte zeigen, was aus einer Idee entstehen kann: individuelle Objekte, die neugierig machen und zum Entdecken einladen.

Retro-Spielkonsole

Vertrautes lädt zum Ausprobieren ein.

Diese Retro-Spielkonsole erlaubt es, hunderte Arcade-Spiele mit den damals typischen Eingabegeräten auszuprobieren. Das edle Gehäuse wirkt hochwertig, Joystick und Buttons laden zum Anfassen ein, da jeder weiß, wie diese zu bedienen sind.

Material
Walnussholz und andere europäische Hölzer für die Kontraststreifen
Fertigung
CNC-gefräste Holzteile und 3D-gedruckte Carbonteile
Interaktion
Ausprobieren erlaubt! Spiel auswählen und loslegen! Wer gewinnt?
Gestaltung
Die Kontraststreifen und das dunkle Holz erinnern an typische 80er-Jahre-Designs. Die Carbonteile verleihen der Konsole aber einen modernen Touch.

Makey · Kampagnenmodell

Marken eine gemeinsame Form geben.

Für eine Plakatkampagne von Stanley zur Maker Faire 2026 habe ich das Maskottchen Makey als Figur aus Holz und Metall umgesetzt. Die bekannte Roboterform blieb erhalten, bekam aber bewusst den Charakter eines selbst gebauten Werkstattobjekts. Sichtbare Verbindungen und Schraubenschlüssel als Hände machen den Bezug zum Werkzeughersteller unmittelbar verständlich. Die Figur verbindet Veranstaltung und Sponsor gleich doppelt: als Motiv der Plakatkampagne und als Ausstellungsobjekt am Stanley-Stand auf der Maker Faire.

Material
Holz, Metall, Draht und Schraubenschlüssel
Fertigung
CNC, Lasercutter und Handwerkzeuge
Gestaltung
Die Form des Maker-Faire-Maskottchens, übersetzt in die Materialwelt einer Hobbywerkstatt
Einsatz
Fotomodell für Stanleys Plakatkampagne und Ausstellungsobjekt am Stanley-Stand auf der Maker Faire

Wärmepumpe · Erklärstation

Zusammenhänge sichtbar machen.

Wie hängen Wärmepumpe und Heizkörper zusammen? Für das Make Magazin habe ich einen Heizkreislauf als räumliches Erklärmodell umgesetzt: Die Monoblock-Wärmepumpe steht auf der Außenseite einer Modellwand, die übrigen Komponenten sind auf der Innenseite angeordnet. So lassen sich Leitungswege verfolgen und Bauteile in ihrem Zusammenhang verstehen. Der angeschnittene Druckausgleichsbehälter gibt den Blick auf die Membran frei und macht das sonst verborgene Innenleben sichtbar. Aus dem Thema eines Magazinartikels wird eine anschauliche Station, an der Messebesucher Fragen stellen und sich den Aufbau erklären lassen können.

Material
3D-gedruckte Bauteile, Holz und echtes Installationsmaterial
Gestaltung
Den Originalen nachempfundene Komponenten – bis zu den Warnhinweisen auf der Wärmepumpe. Echte Rohre und Verbindungen machen die Installation nachvollziehbar.
Interaktion
Ein echter Lüfter surrt leise und erzeugt einen spürbaren Luftstrom. Das macht schon im Vorbeigehen neugierig und lädt zum Näherkommen ein.
Einsatz
Erklärstation auf Messen und Anknüpfungspunkt zum Make-Artikel über den Einbau einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizungssystem. Der Akku ermöglicht einen mehrtägigen Betrieb ohne Steckdose am Stand.
Kooperation
Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Make Magazin. Den zugrunde liegenden Artikel schrieb Marcus Hansson.

Treppenmodell · Gestaltung & Abstimmung

Ein Modell schafft Klarheit.

Nicht jeder kann sich einen Raum anhand von Grundrissen und Zeichnungen vorstellen. Dieses Treppenmodell machte den Entwurf für alle Beteiligten räumlich nachvollziehbar. Proportionen, Materialwirkung und das Zusammenspiel mit dem Raum ließen sich gemeinsam betrachten und besprechen. So half das Modell, gestalterische Entscheidungen zu treffen und abzustimmen, bevor die echte Treppe entstand. Die Gegenüberstellung von Modell und Ausführung zeigt, wie aus einer gemeinsamen Vorstellung Wirklichkeit wurde.

Material
Stufen aus massiver Eiche – wie bei der später ausgeführten Treppe
Fertigung
Überwiegend Handarbeit, ergänzt durch einzelne CNC-gefräste Teile
Gestaltung
Die Treppe im räumlichen Zusammenhang mit Stauraum und angrenzendem Wohnbereich
Einsatz
Gemeinsame Entwurfsabstimmung und gestalterische Entscheidungen – auch ohne Erfahrung im Lesen von Bauplänen

03 / Arbeitsweise

Von der Idee
bis zum Objekt.

Sie können mit einer ersten Idee, einer Zeichnung oder einer konkreten Aufgabe zu mir kommen. Gemeinsam klären wir, was das Objekt können muss und wie aufwendig die Umsetzung sein soll. Ich entwickle und baue das Objekt in enger Abstimmung mit Ihnen – Ihre Vorstellungen fließen vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung ein.

Handgezeichneter Entwurf eines Möbelstücks mit Materialangaben und Konstruktionsdetails im Skizzenbuch
Eine Skizze hilft, Aufbau, Material und offene Fragen zu besprechen.
  1. Die Aufgabe eingrenzen

    Wir besprechen, wer vor dem Objekt stehen wird und was diese Person erkennen oder ausprobieren soll. Dazu klären wir Platz, Termin und Budget. Sie brauchen dafür noch keinen fertigen Entwurf.

  2. Den Entwurf besprechen

    Je nach Aufgabe nutze ich eine Skizze, eine 3D-Ansicht oder ein erstes Modell. Daran stimmen wir Form, Größe, Material und Bedienung ab. Wir legen fest, welche Teile nur dargestellt werden und welche tatsächlich funktionieren sollen.

  3. Die passende Bauweise wählen

    Ich fertige die Teile von Hand, mit CNC-Fräse, Lasercutter oder 3D-Druck und verbinde sie mit passenden Kaufteilen. Entscheidend sind Oberfläche, Genauigkeit und Belastung im späteren Gebrauch. Teile, die gewartet oder ausgetauscht werden müssen, plane ich zugänglich ein.

  4. Für den Einsatz vorbereiten

    Ich prüfe die vereinbarten Funktionen und die Bedienung des fertigen Objekts. Für die Übergabe klären wir, wie es transportiert, aufgebaut und gegebenenfalls mit Strom versorgt wird. Sie erfahren, was beim Betrieb und beim Verpacken zu beachten ist.

04 / Werkstatt

Die Mischung machts

In meiner Werkstatt verbinde ich die Bearbeitung von Holz und Metall mit CNC-Fräsen, Lasercuttern und 3D-Druck. Dazu kommen Elektronik und selbst entwickelte Software: Gehäuse, Bedienung und technische Funktionen entstehen aufeinander abgestimmt.

Sägen, Lasern, Fräsen, Bohren, Schleifen, Drucken, Kleben, Montieren, Löten, Programmieren … und Ausprobieren.

Nicht jedes Bauteil braucht dasselbe Verfahren. Manche Formen fertige ich von Hand, andere fräse oder drucke ich. Material, Oberfläche und Fertigungsaufwand stimmen wir auf Ihre Vorstellungen und den vorgesehenen Einsatz ab.

Für interaktive Exponate baue ich zum Beispiel Microcontroller, Displays und Touchbedienung ein. Die passende Software entwickle ich ebenfalls. So kann das Objekt Inhalte anzeigen, Eingaben verarbeiten und auf die Bedienung durch Besucher reagieren.

Mechanik, Elektronik und Software probiere ich im fertigen Aufbau gemeinsam aus. Dabei prüfe ich auch, ob Bedienelemente gut erreichbar sind und die Reaktionen des Exponats zur vorgesehenen Bedienung passen.

Für Arbeiten außerhalb meiner Werkstatt ziehe ich spezialisierte Handwerker und Fertigungspartner hinzu. Welche Leistungen dazugehören, stimmen wir gemeinsam ab.

  • CNC-Fräsen
  • Lasercutten
  • 3D-Druck
  • UV-Druck
  • Holz & Metall
  • Elektronik & Mechanik
  • Displays & Touchbedienung
  • Softwareentwicklung

05 / Über

Moin!

Ich bin Johannes. Ich gestalte und baue Dinge.

Mich fasziniert, wie aus einer Idee ein durchdachtes Objekt wird – eines, das sich intuitiv bedienen lässt oder einen Zusammenhang verständlich macht.

Ich habe Grafikdesign und Lichtdesign studiert und beschäftige mich seit über 15 Jahren damit, Dinge auf unterschiedliche Weise zu erklären – lange Zeit als Videoproducer. Das Bauen begleitet mich schon mein ganzes Leben.

Geprägt hat mich auch die Arbeit am Theater: in der Regieassistenz, in der Kostümwerkstatt und als Beleuchter. Dort habe ich einen freien, erfinderischen Umgang mit Materialien kennengelernt. Aus einfachen Holzkugeln wird übergroßer Schmuck, der aus der Nähe ziemlich grob aussieht – und aus dem Zuschauerraum genau richtig wirkt. Dieses Spiel mit Material, Maßstab und Wahrnehmung hat mir schon immer Spaß gemacht.

Beim Gestalten denke ich Form, Material und Bedienung zusammen. Wohin fällt der Blick zuerst? Wo möchte man zugreifen? Woran erkennt man, was man ausprobieren kann? Solche Fragen beschäftigen mich schon beim Entwerfen. Meine Stärke ist es, komplexe Themen auf das Wesentliche zu reduzieren und dafür eine klare Form zu finden. So entsteht ein Objekt, dessen Gestaltung beim Verstehen hilft.

Über die Jahre ist meine Werkstatt mit meinen Ideen gewachsen. Heute habe ich die Werkzeuge und Maschinen direkt vor Ort, um auch aufwendigere Modelle in kurzer Zeit zu bauen. So kann ich einen Einfall ausprobieren, verändern und weiterentwickeln, während er entsteht.

Johannes Börnsen

06 / Häufige Fragen

Fragen zur
Zusammenarbeit.

Leuchtende Glühbirne vor dunklem Hintergrund
Kann ich Sie auch mit einer groben Idee ansprechen?

Sehr gerne. Ich greife Ihre Ideen auf und entwickle sie gemeinsam mit Ihnen weiter. Sie können ebenso mit konkreten Vorgaben oder einem fertigen Plan zu mir kommen. Wir besprechen, an welcher Stelle Sie Unterstützung brauchen.

Können Sie vorhandene Entwürfe oder Gestaltungsvorgaben umsetzen?

Ja. Vorhandene Zeichnungen, Materialien, Ideen und Gestaltungsvorgaben beziehe ich gerne ein. Gemeinsam klären wir, was feststeht und wo noch Spielraum ist. Die Ausarbeitung erfolgt in Abstimmung mit Ihnen.

Kann das Exponat auf Eingaben reagieren?

Ja – mit rein mechanischen Elementen ebenso wie mit Tastern, Drehknöpfen oder Touchbedienung und der passenden Software. Welche Bedienung sich eignet, hängt vom Publikum, dem Aufstellungsort und der Aufgabe ab. Gemeinsam legen wir fest, was Besucher ausprobieren können und wie einfach oder umfangreich die Bedienung sein soll.

Was braucht das Objekt am Einsatzort?

Das hängt vom Objekt ab: Manche Exponate brauchen Strom oder einen wettergeschützten Platz. Am besten besprechen wir schon beim Konzept, wo und wie das Objekt eingesetzt wird. So lassen sich Größe, Aufbau und Versorgung an die vorhandenen Bedingungen anpassen.

Was kostet ein individuelles Objekt?

Das hängt unter anderem von Größe, Material, Funktion und Einsatzort ab. Im ersten Gespräch klären wir den Rahmen. Ein konkretes Angebot entsteht auf Basis eines abgestimmten Konzepts und Leistungsumfangs.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Der Zeitbedarf richtet sich nach Konstruktion, Fertigung und technischen Anforderungen. Nennen Sie einen geplanten Ausstellungstermin oder Einsatz möglichst früh, damit wir die Machbarkeit gemeinsam klären können.

Wie werden Transport und Aufbau organisiert?

Kleinere Objekte lassen sich als Paket verschicken, andere liefere ich persönlich aus. Bei größeren Objekten kann eine Spedition nötig sein. Den Aufbau übernehme ich auf Wunsch selbst oder stelle eine Anleitung bereit, damit Ihr Team, der Messebauer oder andere Verantwortliche vor Ort ihn durchführen können. Das stimmen wir vorab gemeinsam ab.

Was passiert, wenn später etwas geändert oder repariert werden muss?

Ich baue meine Objekte möglichst wartungsfreundlich. Für absehbare Wartungsarbeiten und Reparaturen gebe ich nach Möglichkeit eine Dokumentation mit – etwa zum Austausch von Verschleißteilen. Auch nach der Übergabe können Sie sich für Reparaturen, Verbesserungen oder Änderungen an mich wenden.

07 / Kontakt

Erzählen Sie mir
von Ihrer Idee.

Ob erste Überlegung oder fertiger Entwurf: Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an. Eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens reicht für den Anfang. Gemeinsam besprechen wir, wie ich Sie dabei unterstützen kann.

Email: info@boernsen-exponate.de

Telefon: 0421 / 22105543

E-Mail schreiben
Stifte, Zeichenfeder und Pinsel vor hellem Hintergrund